Warum es Realization of Origin gibt
Realization of Origin entstand aus der Erkenntnis, dass sich die Krisen unserer Zeit nicht isoliert lösen lassen, weil alles miteinander verbunden ist.
Je länger ich nach Antworten suchte, desto deutlicher wurde, dass sich die großen Herausforderungen unserer Zeit nicht getrennt voneinander betrachten lassen. Klimawandel, Einsamkeit, Polarisisierung, Ressourcenverbrauch oder psychische Belastungen sind keine voneinander unabhängigen Probleme. Sie entstehen dort, wo Beziehungen aus dem Blick geraten – die Beziehung zu uns selbst, zueinander und zu der lebendigen Welt, von der wir ein Teil sind.
Doch wie sind Mensch, Natur, Kultur und Gesellschaft tatsächlich miteinander verbunden?
Aus meiner Suche nach Orientierung entstand Realization of Origin – ein langfristiges Forschungs- und Bildungsprojekt, das durch ein tieferes Verständnis von Beziehungen, Mustern und Zusammenhängen Orientierung schaffen möchte.
Mein Weg
Ich bin Mona Gergeleit, Autorin und Gründerin von Realization of Origin.
Meine Suche nach Orientierung führte mich durch unterschiedliche Lebens- und Arbeitswelten – von Ausbildung und Studium über Stationen in Hotellerie, Gastronomie und Kanzleien bis hin zu langen Reisen und mehreren Jahren mit Lebensmittelpunkt in Südamerika.
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Frage, wie Menschen, Gemeinschaften und Kulturen tragfähige und nachhaltige Beziehungen gestalten. Begegnungen mit indigenen Gemeinschaften, lange Zeit in der Natur sowie das Studium unterschiedlichster Fachgebiete haben meinen Blick auf die Welt grundlegend verändert.
Heute lebe und arbeite ich überwiegend in Peru, wo die Vision von Realization of Origin ihren Ursprung fand. Dort entstand die Idee einer Bibliothek des Wissens, die Erkenntnisse aus Wissenschaft, Kultur, Philosophie, Psychologie, Ökologie und gelebter Erfahrung miteinander verbindet.
Mein Forschungsansatz
Realization of Origin basiert nicht auf einer einzelnen Disziplin, sondern auf der Verbindung unterschiedlicher Perspektiven.
Die Grundlage meiner Arbeit bilden Reisen, persönliche Begegnungen sowie die intensive Auseinandersetzung mit Themen wie:
- Psychologie
- Philosophie
- Anthropologie
- Ökologie
- Systemdenken
- Kulturwissenschaft
- Geschichte
- Spiritualität
- Nachhaltigkeit
- Gemeinschaften und indigene Wissenssysteme
Realization of Origin verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischem Erfahrungswissen.
Mich interessiert nicht, welches Weltbild als „richtig“ gilt, sondern welche Erkenntnisse Menschen über Jahrtausende hinweg entwickelt haben – und wie sie uns helfen können, die Herausforderungen der Gegenwart besser zu verstehen.
Viele Inhalte entstehen in Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Kulturen, Initiativen und Organisationen. Unterschiedliche Weltbilder dürfen dabei nebeneinander bestehen, ohne dass alle Widersprüche vollständig aufgelöst werden müssen. Ich bin überzeugt, dass die Zukunft nicht von Einzelnen oder einer einzelnen Disziplin gestaltet wird, sondern durch Zusammenarbeit, gegenseitiges Lernen und den offenen Austausch von Wissen.
Ziel ist es, Beziehungen verständlich zu machen, sie aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, Muster sichtbar werden zu lassen und Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt zu ermöglichen. Daraus entstehen Bücher, die Kompassbibliothek, Bildungsmaterialien, Vorträge, Produkte und Projekte, die Wissen nicht nur vermitteln, sondern für den Alltag nutzbar machen.
Realization of Origin versteht sich deshalb als eine wachsende Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, voneinander lernen und gemeinsam an einer regenerativen Zukunft arbeiten möchten.